Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: GentooForum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

12.06.2006, 16:45

kernel backen im fertigen System mit Genkernel ..

hellasn..

also.. hab mein System nun mit dem Genkernel am laufen .
Nun wäre es ja nun interessant, wenn ja schon durch coldplug & Co die vorhandene Hardware erkannt wurde, diese in den zu backenden Kernel hineinzuschreiben.
Ich bin mir durchaus bewußt, daß toolz wie pciutils einem dabei helfen, aber oft, oder nach meinen Erfahrungen IMMER :evil: läßt sich durch die in pciutils erkannte Hardware rein GAR NICHTS zu den Einstellungen im Kernel herleiten. Die Bezeichnungen stimmen nicht annähernd damit überein und man muß doch schon 20 Kernel backen, bis endlich mal die Sata Unterstützung paßt und man wenixtenz mal hochbooten kann ..

Es wäre doch viel praktischer, wenn man die funktionierenden Geräte direkt an dern neu zu backenden Kernel übergeben könnte.. quasi in die menuconfig ..
cold-plack (coldplug) hat doch schon einmal festgestellt, welche Hardware womit läuft.. warum muß man sich das mühselig selber wieder zusammenstricken?!

und was bewirkt denn die make def &.. die in der PPC Beschreibung steht, aber in der x86 verheimlicht wird. Angeblich macht die schonmal einen Standard an defaults klar für die make menuconfig Geschichte.

Im zweiten Schritt.. wenn der Kernel marke Eigenbau fertig ist..
muß ich nun in lil0 oder grub das Bootverhalten ändern.. desweiteren nehme ich den coldplug wieder aus dem rc raus.. muß ich sonst noch was b8en?

Hoffe auf krassitive Anregungen und bedanke mich schon im voraus!!

LG Klaus
System:
i7 P2600 @ 3,4GHz
jabber: poedel@jabber.ccc.de

2

12.06.2006, 21:44

Nun, um einen laufenden, selbstgebackenen Kernel muss man sich schon 'ne Stunde hinsetzen, vorallem, wenn man es zum ersten Mal macht und/oder die benötigten Optionen für den Kernel nicht kennt. Aber eigentlich ist das nicht so schwer.

Da du den GenKernel benutzt und Coldplug die benötigten Module lädt, kannst du dich neben der Ausgabe von lspci vor allem an die Ausgabe von lsmod stützen.

Am besten führst du in der Konsole F2 lsmod aus, in der Konsole F1 make menuconfig. Bevor du aber menuconfig ausführst, solltest du, um Probleme zu vermeiden, das Ebuild gentoo-sources mergen.

Außerdem muss man die Kernelkonfigurationsdatei nicht vor dem Ausführen von menuconfig vorbereiten, das ist der reinste Blödsinn. Am sichersten ist es, die .config gleich zu löschen oder wenigstens umzubenennen, denn dann erstellt make automatisch eine neue Datei.


Achja, hab ich ganz vergessen:
Durch die Ausgabe von lsmod siehst du die Namen der geladenen Module. Und diese Modulnamen findest du in menuconfig wieder. Fast alle Punkt bieten die Hilfe, wenn du unten rechts hingehst.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Carminox« (12.06.2006, 21:45)


3

12.06.2006, 22:29

na endlich mal jemand ders genau weiß!!
das ist doch mal nen Ansatz.. werde wohl am Donnerstag (Feiertag) die Zeit nehmen, mal einen Kernel zu backen.. Vielen Dank für die tollen TIPS!!
System:
i7 P2600 @ 3,4GHz
jabber: poedel@jabber.ccc.de