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16.10.2006, 02:42

Adaptec I20-Kerneltreiber (dpt_i2o) braucht zu lange bei Festplatten-Suche

Ich hab' ein Problem mit dem Treiber für meine RAID-Karte (Adaptec 2010S):

Die Suche von vorhandenen Festplatten und dadurch evtl. resultierenden RAIDs dauert beim Treiber im Durchschnitt 13 Sekunden. Das erkenne ich, wenn ich die Minimal-CD mit nodetect starte und anschließend mit modprobe das Modul dpt_i2o lade.

Wenn ich den Treiber in den Kernel intergriere, bootet er zwar wunderbar, fängt aber sofort das Motzen an, weil er keine Festplatte findet und erhängt sich mit 'ner Kernel Panic. Das rührt wohl daher, dass der Kernel schneller mit der Hardwareüberprüfung und mit dem Laden anderer Treiber fertig ist als mit dem I2O-Treiber.

Die Frage ist jetzt, wie bekomme ich trotzdem mein RAID mit Linux zum Laufen? Den Treiber als Modul zu kompilieren kann man sofort ausschließen, denn das muss ja erst 'mal von einem Medium gelesen werden, dessen Unterstützung bereits im Kernel integriert sein muss.

Gibt es irgendeine Möglichkeit, den Kernel warten zu lassen, bevor er versucht, auf die Datei init auf der Festplatte zuzugreifen? Oder muss ich mir mühselig eine initrd, cpio oder wie der Kas da heißt erstellen?

Gruß|Carminis