Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: GentooForum.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

24.10.2007, 17:59

buildpkg 32bit auf 64bit system

Hallo,

mein erster beitrag und dann gleich etwas härteres.
also ich hab mir vor ein paar tagen mein altes gentoo gegen ein frisches 64bit gentoo getauscht. musste nun aber sehen, dass allein X+firefox+thunderbird dort schon knapp 400mb von 1GB benutzen ohne wirklich viel damit gemacht zu haben (außer es zu starten).
dann hab ich mich schlau gemacht und gelesen, dass 64bit-desktops momentan erst wirklich ab 4GB sinn machen, was mir plausibel klingt nun.

also dachte ich mir, da mein server ebenfalls unter 64bit läuft, bau ich dort im chroot mein 32bit system neu(linux32 -3B chroot /devel/desktop32 /bin/bash).
dort läuft auch grad ein emerge -e system nachdem die toolchain schon fertig ist(hab alles mit dem emwrap.sh script gebaut) und baut dafür gleichzeitig fleißig pakete. für die toolchain hab ich leider buildpkg vergessen, deswegen werden die pakete mit quickpkg nachgezogen.

nun meine eigentliche frage:
die erzeugten pakete sind wirklich pur 32bit? was ich damit sagen will, kann ich selbst gcc,glibc,binutils etc. als pkg auf dem 64bit(emuliert 32bit system) erzeugen und auf einem reinrassigen 32bit system wieder installieren ohne evtl. performanceverlust oder ähnlches, weil die pakete eben nur unter einem 32bit emuliertem system gebaut wurden?

2

24.10.2007, 18:31

Wenn du in deiner chroot Umgebung ein in der make.conf ein CHOST="i686-pc-linux-gnu" hast, dann wird Portage auch dem gcc sagen, dass es für 32bit Zielsystem bauen soll.
Das mit dem belegten Arbeitsspeicher ist aber doch nicht schlimmes, warum sollte der schnellste (Cache, Registern, ... ausgelassen) Speicher in deinem Rechner nicht genutzt werden?
"Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun."
"It's only after we've lost everything, that we're free to do anything!"

Jabber: Die ID kann via PN erfragt werden.

3

24.10.2007, 18:44

hmmm... gute frage. weil ich auch spielen möchte und dann dafür ja weniger speicher zur verfügung steht? das denke ich mir dann zumindest. und secondlife zum beispiel schluckt beim start schon 500mb(32 bit)

4

25.10.2007, 01:43

Die Speicherverwaltung ist unter Linux ein wenig anders wie unter Windows.
Gibt im Wiki glaub auch einen Eintrag dazu, hier im Forum dürften Links rumschwirren.
Hab diese gerade nicht parat.
Google dürfte dir auch weiterhelfen.
"Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun."
"It's only after we've lost everything, that we're free to do anything!"

Jabber: Die ID kann via PN erfragt werden.

5

26.10.2007, 12:24

ok.
hab wieder 32bit.
einzig zu beachten gilt außer linux32 chroot noch beim kernelbau ARCH=i386 zu nehmen

Quellcode

1
2
3
make oldconfig ARCH=i386
make menuconfig ARCH=i386
make ARCH=i386 && make modules_install ARCH=i386 && make install ARCH=i386