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1

19.02.2009, 18:37

Was fährt ihr ?!

Sicherheit oder Nervenkitzel.

Insgesamt 76 Stimmen

46%

Ich fahre ein unstable / testing System (35)

43%

Ich fahre ein Stabiles System (33)

11%

Sowohl als auch. Ein Stabiles, eins zum basteln. (8)

Hallo an alle Gentoo- (GentooForum-) Nutzer.

Mich würde es mal interessieren was die Mehrheit der Gentoo-Gemeinde (die hier vertreten ist) für ein System bevorzugt.
Legt ihr mehr wert auf ein möglichst Stabiles System und meidet das böse ~ so gut es eben geht, oder folgt ihr dem Prinzip "more Risk, more Fun" ?

Daher diese Umfrage.

Fährt ihr ein sauberes x86 / amd64 System (stable) oder nutzt ihr eine " ~" (testing) Umgebung?


Ich selbst (blutiger Gentoo-Anfänger) fahre seit der ersten Installation mit ~. Habe bisher eigentlich kaum schlechte Erfahrungen gemacht und lerne durch Fehler die sich bei emerge xy ergeben immer wieder dazu.


Edit:

Ich weiss das dass eigentlich "Was fahrt ihr" lauten sollte.
Und ich stelle hiermit meine Rechtschreibfehler die ich schon machte und noch machen werde unter GPL. Es steht euch also frei diese ebenfalls zu machen ;-)
<>
wer denkt zu wissen, weiss weniger als er denkt.

Ein Kumpel der zu allem eine Link hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »gentoosapien« (22.02.2009, 14:44)


2

19.02.2009, 20:13

Ich ware lange Zeit auf den stable Zweig unterwegs.

Aber letztendlich bin ich doch auf ein komplett ~x86 und ~amd64 gelandet .... 2-3 syncs / woche .... jjiiiiiihhhaaaa!!!!!!


=)
http://www.dyle.org
IM-Account (Jabber!) sind auf meiner HP ...
There is no place like /home

http://www.gentooforum.de
http://www.gentoofreunde.org

<div>how to annoy a web developer?</span>

3

19.02.2009, 20:36

Habe auch ca. zwei Jahre x86 Stable genutzt, doch es mischte sich mit der Zeit immer mehr aus dem Testing Zweig ein bis ich letztendlich auch komplett auf ~86 und ~amd64 nomultilib umgestellt habe, bis jetzt habe ich es nicht bereut...

4

19.02.2009, 21:22

Ich bin ein Weichei und fahre momentan ein stabiles System (mit ein paar maskierten Paketen). Aber ich könnte ja mal testweise das Gentoo in der virtuellen Maschine destabilisieren, fällt mir da gerade ein. Danke für den Gedankenanstoss! :D
Vorher werde ich das virtuelle Gentoo aber noch auf den gleichen Softwarestand bringen wie das reelle Gentoo...und dann mal kucken was passiert.

5

19.02.2009, 22:00

Ich bin ein Weichei und fahre momentan ein stabiles System (mit ein paar maskierten Paketen).
Das hat doch sicher nichts mit Weichei, Warmduscher ect. zu tun, es kommt ja auch immer drauf an wie so ein System genutzt wird.
Auf einem root-Server oder einem produktiven Firmen PC würde ich vermutlich auch lieber auf Stable bleiben, doch auf einem Desktop PC, den ich allein für mich nutze experimentier ich auch gern mal etwas rum ;)

6

19.02.2009, 22:35


Das hat doch sicher nichts mit Weichei, Warmduscher ect. zu tun, es kommt ja auch immer drauf an wie so ein System genutzt wird.


War ja auch nicht ganz ernst gemeint. Eigentlich ist es ja so:
Neben Gentoo benutze ich auch noch Debian, und zwar den Testing-Zweig. Da ich mit Debian bisher viel mehr Erfahrung habe als mit Gentoo geht das da auch ziemlich problemlos für mich. Mit Gentoo bin ich halt noch nicht sooo sicher, daß ich den Rechner komplett mit unstable fahren will. Deswegen gehe ich da auf Nummer sicher. Bei den regelmässigen Gentoo-stable Updates hatte ich bisher mehr "Komplikationen" (die aber bisher immer gelöst werden konnten) als mit den Debian-Testing Updates. Da fehen mir halt noch wie erwähnt die Erfahrung und die Sicherheit bei der Fehlersuche aber irgendwann werde ich sicher auch noch den Schritt auf ~x86 wagen.

7

19.02.2009, 22:39

Ich habe bei meinem Einstieg ins Gentoo mit ~x86 angefangen und habe damals zu viele Probleme damit gemacht (Damals war Gentoo noch ziemlich jung). Set dem fahre ich stabiles Gentoo, soweit es geht. Zur Zeit aktualisiere ich aus Zeitgründen nur die Pakete, die auf der GLSA-Liste landen oder aus Portage raus sind. (Ein Kompromiss zu never changing a running system)

Testing ist bei mir nur das, wo keine stabile Version gibt, bei Spielen oder wenn ich irgendwo mit der stabilen Version ein Problem habe.

Hier der aktuelle Status meiner Workstation:

Quellcode

1
2
cat /etc/portage/package.keywords/* | sed 's/#.*//g' | grep -v ^$ | wc -l
108
Auch wenn Open-Source kostenlos ist, ist sie nicht umsonst. Dein Preis ist Dein Engagement und Mitarbeit an OS-Projekten.
Wenn Du keinen Preis bezahlen willst, bist Du die Ware. Und das ist nicht Open Source, geschweigedenn frei.

8

21.02.2009, 11:21

Systemweites ACCEPT_KEYWORDS="~x86"
Und immer mal wieder ein paar "hard masked packages".

Bei sicherheitsrelevatem Anwendungsgebiet (root server) aber wohl nicht zu empfehlen.
Zur normalen Anwendung, top
"Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun."
"It's only after we've lost everything, that we're free to do anything!"

Jabber: Die ID kann via PN erfragt werden.

9

21.02.2009, 14:38

Eigentlich stable; ich benutze aber auch einige Programme/Libraries aus unstable:
- Virtualbox 2 (in stable nur 1.6)
- boost 1.35 (benötige asio u.a.)
- ruby 1.9.1 (hat bessere c++ komptibilität als 1.8)
- gcc (wegen openmp)
- u.v.m.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mastercpp« (21.02.2009, 14:44)


10

21.02.2009, 19:19

Ich fahre einen bunten Mix.
Das Grundsystem soweit wie möglich stable.
Die Zusatzprogramme unstable oder stable, je nachdem, wie es diese gibt und diese funktionieren.
:thumbsup:
Ullrich Andreas
Meine Konfiguration:
x86_64/Gentoo-10.1/gcc Version 4.5.3/KDE-Version 4.9.3/Kernel version 2.6.34-gentoo-r6
Graphic: 2x Nvidia 9600-GT OC SLI,Drucker: Samsung CLP-315W

11

22.02.2009, 13:17

Bin lange Zeit gut mit einem mix aus stable und testing-Anwendungsprogrammen (firefox, gimp, ..) gefahren. Mittlerweile bin ich komplett auf testing umgestiegen, weil ich es für den Desktop für sinnvoller halte.
Syncen && Updaten tu ich im Schnitt alle 2-3 Tage.

12

23.02.2009, 23:21

"More risk, more fun". ;)
Der Lerneffekt ist einfach höher, wenn man mehr basteln muss, finde ich.
Daher: ~amd64
"No pain remains no feelings"
(Ronan Harris)

13

24.02.2009, 09:07

Ich habe inzwischen auch komplett auf "~x86" umgestellt, da ich immer mehr Abhängigkeiten/Versionen aus diesem Bereich benötigt habe und die ständigen Einträge in /etc/portage/package.keywords langsam lästig wurden.

Gruß,
Ignatz

14

24.02.2009, 20:41

Hallo an alle Gentoojana,

Ich bin auch gaaaaanz blutiger Gentoo-Anfänger. Nutze aber bestimmte Testing-Programme, teils zum Arbeiten oder nur zum ausprobieren.
Ich habe 2 x86 und 2 x86_64 Maschinen auf denen nun auch Gentoo läuft. Auf der einen x86_64 Kiste läuft Virtualbox 2.1.2 noch nicht. Aber bald! :evil:
Ich habe noch nicht sehr lange mit Linux zu tun, aber durch das arbeiten mit Gentoo das meiste gelernt.

Gruß Micha.

15

26.02.2009, 17:14

Ich fahre hauptsächlich stable Systeme mit vereinzelten testing Programmen.
Noch bin ich damit zufrieden. Aber die testing Programme werden immer mehr :D

greetz
To mess up a Linux box, you need to work at it; to mess up your Windows box, you just need to work on it.

16

28.02.2009, 12:35

Ich bin im Moment gerade dabei testweise eine Gentoo Installation in einer virtuellen Maschine von x86 auf ~86 umzustellen. Die virtuelle Maschine hat dabei zu 99,999% den selben Software-Stand wie mein richtiges Gentoo.
Nach dem Eintrag von ACCEPT_KEYWORDS="~x86" und hinzufügen von zwei USE flags in der make.conf rennt ein emerge -uvatND auch schon durch mit einem Haufen updates, new-installs, 2 fetch-restrictions und 12 blocks. Momentan ist er bei 8 von 607, das kann also noch dauern :)

Nun meine Frage: Ist das nie normale Vorgehensweise beim umstellen auf ~x86 oder hab ich da noch was wichtiges vergessen, bzw. was gibt es dabei noch zu beachten?

Gruß,
Felix

17

28.02.2009, 14:09

stable aus überzeugung :)
das ein oder andere Packet dann aus testing, hin und wieder wird auch was demaskiert.

18

28.02.2009, 14:27

was gibt es dabei noch zu beachten?

Ich würde da etwa wie folgt vorgehen,

1: ACCEPT_KEYWORDS , je nach Architektur anpassen
2: auf portage-2.2* aktualisieren,
ist Hardmask, also in die package.unmask eintragen, ok dies ist nicht zwingend notwendig, bringt aber viele nützliche neue Dinge mit, funktioniert prima u. läuft hier soweit stabil
3: "emerge -ave system"
ist dies durch sollte dringend der OpenRC-Leitfaden beachtet werden! (wegen update auf baselayout-2 u. OpenRC) siehe hierzu http://www.gentoo.org/doc/en/openrc-migration.xml oder auch in Deutsch http://www.gentoo.org/doc/de/openrc-migration.xml
(prüfen ob OpenRC korrekt eingerichtet wurde und testen ob noch ein reboot möglich ist :D ) (klappt idR problemlos)
4: gcc Umstellung/Aktualisierung,
siehe http://www.gentoo.org/doc/de/gcc-upgrading.xml
evtl. die CFLAGS anpassen, zb auf CFLAGS="-march=native -O2 -pipe"
5: Idealerweise folgt ein "emerge -ave system"

6: "emerge -ave world --keep-going" (nur mit >=portage-2.2.* möglich)

Info zu "--keep-going" aus "man emerge"

Zitat

--keep-going
Continue as much as possible after an error. When an error occurs, dependencies are recalculated for remaining
packages and any with unsatisfied dependencies are automatically dropped. Also see the related --skipfirst
option.

wie immer, keine Garantie :!:

Edit:
Jedem der den testing-Zweig nutzt sollte klar sein das es oft schwieriger ist aktuelle Dokumentationen zu finden, besonders auch die Offizielle gentoo Dokumentation ist nicht auf den testig-Zweig ausgerichtet! Also es muss schon etwas mehr gesucht werden...

viel Erfolg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »josef.95« (28.02.2009, 14:49)


19

28.02.2009, 15:46

Danke!
Dann bin ich mal gespannt wie sich das hier verhält. Läuft halt noch mit portage 2.1.6.7 durch im Moment.

EDIT: Ich hab den vorigen Durchlauf mal abgegrochen, die virtuelle Maschine wiederhergestellt und mache das ganze dann mal wie in den Schritten 1-6 beschrieben.

Erfahrungsbericht folgt dann :o)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »make.conf« (28.02.2009, 15:57)


20

03.03.2009, 16:39

Versteh jetzt nicht ganz worin der Sinn des "-e" Parameter bei der Umstellung liegen soll. Ist doch unnötig.

Geb ich auch meinen Senf ab ;-) - es sei vermerkt, dass dies nur Stichpunkte sind. Eine Suche sollte die notwendigen Informationen ergeben
1. aktuellstes Portage
2. OpenRC (Leitfaden beachten)
3. Python (+python updater, sicherstellen, dass altes Python komplett weg ist)
4. "emerge --keep-going -vaDNu @installed"
"Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun."
"It's only after we've lost everything, that we're free to do anything!"

Jabber: Die ID kann via PN erfragt werden.