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02.04.2009, 10:43

Genkernel beachtet Änderungen durch --menuconfig nicht

Hallo Leute,

ich versteh's nicht. Wenn ich auf dem ganz neuen System nach Gentoo-Handbuch den Kernel mittels genkernel konfigurieren möchte, ist nach dem Neustart nix passiert.

Was genau tue ich:

- nach dem chroot und einem beherzten emerge gentoo-sources (in make.conf ist accepted_keywords="~amd64") wird der neue kernel 2.6.29 heruntergeladen.

- eselect kernel list verweist auf diesen kernel (bei dem jungfräulichen System wird auch gar kein anderer angezeigt)

- aus meinem Referenzsystem übernehme ich die Kernelkonfiguration, ist gespeichert unter kernel.config auf einem USB-Stick

- Aufruf genkernel --bootloader=grub --menuconfig --disklabel all

- Wenn menuconfig startet, sind ja erst mal fast alle Dinge mit * markiert.

- load alternative configuration (oder wie das heisst), Eingabe von der oben genannten kernel.config natürlich mit den richtigen Pfaden (/mnt/usbstick/kernel.config), ich sehe dann auch im menuconfig die richtigen Einstellungen.

- Menuconfig mit Exit schliessen, falls ich was geändert habe, fragt er noch, ob ich die Konfiguration speichern will, ich sage ja, er fängt an, den Kernel zu bauen.

- Handbuch zu Ende abarbeiten, insbesondere grub, und dann.... Neu starten.

- Nach dem Booten läd der Kernel alle erdenklichen Module, d. h., er hat meine config beim Kernelbauen galant ignoriert. Das ist nicht nett!


Was mach ich denn da falsch, verdammich....

Weiss jemand was? Kann ich beim manuellen Bauen auch meine Vorkonfiguration einspielen lassen? Oder wird da das Gleiche passieren?

Danke!

2

02.04.2009, 12:18

In der .config findest du deine Einstellungen aber korrekt wieder? Ändert sich was, wenn du genkernel mit der Option "--install" aufrufst, oder bist du dir sicher, das der Kernel, welcher bootet auch jener ist, den du gerade gebaut hast?
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3

03.04.2009, 12:36

Wenn ich die config-Datei (ich habe sie 20090330kernel.config genannt) lade, sehe ich die Einstellungen, die ich hinterlegt habe, ja.

Es ist auf jeden Fall der richtige Kernel, weil ich mit einem alten (2.6.28-r4) gebootet habe und den neuen (2.6.29) vor dem make oder genkernel-Befehl gelöscht habe. Mir wird dann ja auch ein neuer Kernel gebaut, allerdings mit den Standardeinstellungen. Dies passiert mir auch bei einem komplett neu aufgesetztem Gentoo.

Wenn ich mit dem neu erstellten Kernel boote, läd er wieder alle Module, die ich rausgekickt habe.

Wenn ich Veränderungen in der Kernel-Config vornehme und diese speichere, sehe ich auch, dass diese angenommen wurden, nur verarbeitet der Rechner diese nicht.

Bin ich denn der Einzige, dem das so geht?

Im übrigen habe ich in den ACCEPTED_KEYWORDS das ~AMD64 hinterlegt, vielleicht hat der neueste genkernel einen Bug?

Oder eventuell ich.... ;-))

Schönes Wochenende!

4

03.04.2009, 13:07

Hallo,

wenn Du bei load Config kernel.config angibst, musst du es danach unter .config speichern.

Es wird immer nach der .config gesucht und nie nach immer kernel.config.

Viele Grüße
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5

06.04.2009, 11:36

Hmm, das ist ja ein interessanter Hinweis, ich konnte es leider am Wochenende noch nicht testen.

Ich würde aber gerne behaupten, dass dies bei dem Aufruf per --xconfig nicht nötig ist, hab ich zumindest bisher so nicht gemacht... Oder hab ich damit nur meine Sicherheitskopie gemacht, bin jetzt wirklich verunsichert.
Leider finde ich auch im Netz keine Beschreibung, wie genkernel beim Laden und Speichern einer Konfiguration vorgeht. Ich weiss nämlich gerade nicht, ob er bei "save configuration" wirklich fragt, wie ich das Speichern möchte. xconfig scheint sich da irgendwie anders zu verhalten als menuconfig, kann das sein?
xconfig geht bei meiner lxde-Umgebung leider nicht, ich muss mal schauen, warum.

Also, ich teste das mal, vielen Dank!

6

06.04.2009, 12:31

Ich weiss nämlich gerade nicht, ob er bei "save configuration" wirklich fragt, wie ich das Speichern möchte.


Er fragt wie Du speichern möchtest und da musst Du .config eingeben. Dann geht es auch ohne Probleme. Mache ich auch schon ewig so.

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7

08.04.2009, 13:36

habe ja schon lange nicht mehr gegenkernelt, aber beim normalen Kernel kopiere ich die .config in /usr/src/linux und mache ein make oldconfig
danach frißt der Kernel auch die neuen Settings. Wenn sich was ändert, oder was neu hinzukommt fragt er mich dann sogar ab, wie er verfahren soll. Das mag beim genkernel anders sein.
Aber genkernel --help hatte mir damals auch geholfen.
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8

09.04.2009, 08:25

habe ja schon lange nicht mehr gegenkernelt, aber beim normalen Kernel kopiere ich die .config in /usr/src/linux und mache ein make oldconfig
danach frißt der Kernel auch die neuen Settings. Wenn sich was ändert, oder was neu hinzukommt fragt er mich dann sogar ab, wie er verfahren soll. Das mag beim genkernel anders sein.
Aber genkernel --help hatte mir damals auch geholfen.


ja so mache ich das auch. Nur wenn man genkernel benutzt, sollte man die .config vor dem starten umbennen. Genkernel verwendet ja eine default config, die irgendwo in /usr/share/.. liegt. Wenn man einen Kernel dann einmal gebaut hat. Wird die aktuelle Config auch im /etc/.. Verzeichnis gesichert und beim nächsten starten von genkernel als default verwendet. Gibt es die config im /etc/.. Verzeichnis nicht wird die Config vom /usr/share/... verwendet.

Die config die im /usr/src/linux liegt wird vom genkernel immer überschrieben!!

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09.04.2009, 12:44

gäbe es einen Danke-button hätte ich ihn gedrückt ;)
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