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16.05.2011, 19:27

Problem mit Atheros AR-5001X+

Hallo zusammen,

ich hab mir ein Gentoo mit selbstgebautem Kernel aufgesetzt.
Bin jetzt noch nicht viel weiter als die Grundinstallation und bekomm meine WLAN Karte nicht ans laufen.

Konfiguration sieht folgendermaßen aus:
- Mainboard: Asus A7N8X-X (nForce 2 Chipsatz)
- GPU: Nvidia Geforce 6800
- Cardbus-Adapter und da drin eine Orinoco Gold mit Atheros-Chip

lspci:

Quellcode

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00:00.0 Host bridge: nVidia Corporation nForce2 IGP2 (rev c1)
00:00.1 RAM memory: nVidia Corporation nForce2 Memory Controller 0 (rev c1)
00:00.2 RAM memory: nVidia Corporation nForce2 Memory Controller 4 (rev c1)
00:00.3 RAM memory: nVidia Corporation nForce2 Memory Controller 3 (rev c1)
00:00.4 RAM memory: nVidia Corporation nForce2 Memory Controller 2 (rev c1)
00:00.5 RAM memory: nVidia Corporation nForce2 Memory Controller 5 (rev c1)
00:01.0 ISA bridge: nVidia Corporation nForce2 ISA Bridge (rev a4)
00:01.1 SMBus: nVidia Corporation nForce2 SMBus (MCP) (rev a2)
00:02.0 USB Controller: nVidia Corporation nForce2 USB Controller (rev a4)
00:02.1 USB Controller: nVidia Corporation nForce2 USB Controller (rev a4)
00:02.2 USB Controller: nVidia Corporation nForce2 USB Controller (rev a4)
00:08.0 PCI bridge: nVidia Corporation nForce2 External PCI Bridge (rev a3)
00:09.0 IDE interface: nVidia Corporation nForce2 IDE (rev a2)
00:1e.0 PCI bridge: nVidia Corporation nForce2 AGP (rev c1)
01:07.0 CardBus bridge: ENE Technology Inc CB1410 Cardbus Controller (rev 01)
01:09.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82541GI Gigabit Ethernet Controller
02:00.0 Ethernet controller: Atheros Communications Inc. Atheros AR5001X+ Wireless Network Adapter (rev 01)
03:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation NV40 [GeForce 6800] (rev a1)



Ich hab jetzt den Kernel 2.6.37-r4 drauf (aus den Gentoo-Sources kompiliert) und "Atheros 5xxx Wireless Cards Support" (ath5k) fest im Kernel drin.
Als Modul sowie madwifi hab ich auch schon getestet, gleiches Ergebnis.

Ich bekomm wenn ich "ifconfig" eingeb kein WLAN Interface angezeigt und beim booten erscheint folgende Fehlermeldungen:

Quellcode

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[	2.330029] pcmcia_socket pcmcia_socket0: pccard: CardBus card inserted into slot 0
[	2.330364] pci 000:02:00.0: BAR 0: can't assing mem (size 0x10000)[2.330364] yenta_cardbus 000:01:07.0: EnE: chaning testregister 0xC9, 0e -> 0c
[	2.331070] ath5k 0000:02:00.0: PCI INT A -> LINK[APC4] -> GSI 19 (level, high) -> IRQ 19
[	2.331251] ath5k 0000:02:00.0: cannot remap PCI memory region
[	2.331361] ath5k 0000:02:00.0 PCI INT A disabled
[	2.331469] ath4k: probe of 0000:02:00.0 failed with error -5



Hab auch schon fast alle PCI Slots durch und auch mal alles im BIOS deaktiviert was ich nicht brauch (serielle + parallele Schnittstelle, Sound, Onboard-LAN) sowie sogar mal meine Netzwerkkarte (Intel e1000) entfernt, keine Änderung.

Vielleicht (hoffentlich) hat von euch jemand eine Idee wie ich das Problem angehen kann, find bei Google zwar auch einiges dazu aber absolut nichts was mir auch nur annähernd weiterhilft.

Grüße,
Stefan

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Murdock« (16.05.2011, 19:35)


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17.05.2011, 07:31

IMHO ist der Schlüsselsatz

Quellcode

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pci 000:02:00.0: BAR 0: can't assing mem
und der ath5k ist lediglich derjenige, der auf eine bockige PCI Einstelllung aufmerksam wurde.

Kannst du mal einen Kernel der 2.6.38 Serie probieren (das legt https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=646027 nahe) sowie die Live-DVD?
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18.05.2011, 20:16

Der Tip mit dem 2.6.38er Kernel klingt tatsächlich vielversprechend.
Krieg ich den übers Portage oder wie bekomm ich den sonst am schnellsten aufs System?

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18.05.2011, 20:48

Jo, ist alles im portage Tree verfügbar :)
Doch der 2.6.28er Kernel ist aktuell noch im testing Zweig, daher wirst du ihn erst freischalten müssen.
Versuche

Quellcode

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# echo "~sys-kernel/gentoo-sources-2.6.38" >> /etc/portage/package.accept_keywords
# emerge -av gentoo-sources

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18.05.2011, 21:20

Die Datei findet er bei mir leider nicht, es gibt nichtmal ein Verzeichnis /etc/portage.

Hab jetzt in meiner Eile auch schon die Kernelquellen direkt von kernel.org gezogen und kompiliert aber dann rennt er beim booten direkt in 'ne Kernelpanic weil er das Root-Filesystem nicht mounten will.
Evtl. findet er's nicht wie vorher unter /dev/sda3 sondern /dev/hda3? Hab aber genau die selben ATA-Treiber drin wie im 2.6.37er Kernel auch, hab extra verglichen.
?(

EDIT:
Sorry hatte es mal wieder zu eilig.
Mein von kernel.org gezogener Kernel ging deshalb nicht weil ich den Support für /proc/scsi raus gelassen hatte, drum hat er die Root-Partition unter /dev/sda3 nicht finden können.

Hab jetzt Kernelversion 2.6.38.6 drauf und das Problem mit dem ath5k besteht nach wie vor.
Werd jetzt noch acpi=off probieren.

Nochmal EDIT:
So hat leider auch nichts gebracht.
Egal ob mit acpi=off oder ohne und egal in welchem PCI Slot der Cardbus Adapter mitsamt der WLAN Karte steckt hab ich immer noch das selbe Problem.
Was hat's denn eigentlich mit der resource_alloc_from_bottom Option auf sich? Evtl wäre ja das was was ich mal probieren könnte aber ich versteh leider nicht wo ich da hinlangen kann/muss.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Murdock« (18.05.2011, 21:41)


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19.05.2011, 07:55

Zitat

Die Datei findet er bei mir leider nicht, es gibt nichtmal ein Verzeichnis /etc/portage.

Huh? Alles zurück! Dann lege bitte das Verzeichnis an und tue es wie josef.95 getippt hat. Installiere bitte nur dann, wenn du zu 100% weist was du tust, software außerhalb des portage trees.

Wenn du dann den Kernel baust, wie machst du das dann? Nimmst du nicht die alte Kernel-config dazu?
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19.05.2011, 19:48

Die Kernel-Config hab ich neu erstellt.
Hatte die Befürchtung dass eine Übernahme der alten Konfig auf eine neue Kernel-Version evtl. zu ungewollten Fehlverhalten kommt.

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19.05.2011, 21:31

auf gentoo.org gibt es eine schöne Anleitung zum Kernelupgrade.
kurz gesagt kopierst du einfach die .config in den Hauptordner des neuen Kernels und machst

Quellcode

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make oldconfig

dann übernimmt er deine Einstellungen und fragt dich zu den neuen Einstellungen.

du kannst zum testen auch ohne die portage Verzeichnisse die Sources ziehen

Quellcode

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ACCEPT_KEYWORDS="~x86" emerge sys-kernel/gentoo-sources-x.x-xy


wichtig ist der richtige Treiber für PCMCIA. Wenn du nicht sicher bist mach bei allen ruhig das M rein. Du kannst sie ja hinterher wieder terminieren, wenn du ihn lokalisiert hast. Für ather0s empfehle ich das ebuild madwifi-ng (falls die Kerneltreiber streiken) aus eigener Erfahrung. Versuche möglichst immer atheros zu nutzen :)
System:
i7 P2600 @ 3,4GHz
jabber: poedel@jabber.ccc.de

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19.05.2011, 22:47

Sorry für den Off-Topic Einspruch, aber...
nutzt bitte nicht ACCEPT_KEYWORDS=~arch um Pakete zu installieren!
In wenigen Einzelfällen kann man dies eventuell mal mit der --pretend Option zum testen verwenden, aber installieren sollte man so nicht!
Das gentoo-sources Package ist hier noch relativ harmlos da dieses Paket kaum Abhängigkeiten hat, aber beachtet das bei anderen Paketen mit mehr Abhängigkeiten dann auch all diese Abhängigkeiten mit aus dem testing Zweig (inklusive deren Abhängigkeiten) installiert würden, und das ist i.D.R doch nicht gewünscht...
Zudem schiebt man damit die "Probleme" nur auf, denn beim nächsten emerge Aufruf wird man sicher an die "Schandtat" erinnert, sprich portage wird dann wieder ein Downgrade vornehmen wollen.

Es kann doch aber auch nicht so schwer sein sich kurz das /etc/portage/ Verzeichnis anzulegen (sofern es noch nicht existiert) und dann die normalen Config Dateien darin zu nutzen, so wie in "man portage" dokumentiert.
Es gibt auch einige Pakete die bei der Installation das /etc/portage/ Verzeichnis mit anlegen würden, sofern noch nicht vorhanden, zb portage-utils (welches man eh gut brauchen kann... ;)

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24.05.2011, 19:47

Hab jetzt verstanden wie das Problem gelöst wurde.
Und zwar geht's in der in Post 2 verlinkten Diskussion darum, den Quellcode Kernel so umzubauen dass die Ressourcen für die PCI-Geräte in einer anderen Reihenfolge den Geräten zugewiesen werden als das normalerweise der Fall ist.
Dank nicht vorhandener Kenntnisse in C ist es mir leider nicht möglich das mal eben zu implementieren also lass ich das jetzt erstmal bleiben.