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21

06.03.2012, 12:29

Ich bin schon seit sehr langer Zeit auf Gentoo. Einfach, weil es für mich eine tägliche Freude ist. Ich empfinde Gentoo als mächtigste Distribution, welche mir in einfacher Art und Weise alles darbietet.

Heißt nicht, dass
a) ich nicht über den Tellerrand gucke
b) bigott NUR Gentoo verwende

Meine Erfahrung ist reziprok zu mnt_gentoo: wenn ich bei einem Windows Gerät sitze, kriege ich mit, wie sehr mich das System beschränkt und einschneidet. Und wie sehr ich anderen ausgeliefert bin. Bei Gentoo war jedes Problem bis jetzt entweder ein PEBCAK oder durch ein wenig Geschick "hackbar". ... und Ich blicke dabei auf laaaaange Liste zurück, voller verblichener, getöteter System aus allen Lagern.

Geschichten über Linux geht nicht auf X, gefolgt von Windows geht nicht auf Y, gibt es tonnenweise. Ich darf sagen, dass ich im umittelbarem Umfeld super exotische Hardware habe (gibt es nicht zu kaufen) und dass wir *gerade deswegen* Linux einsetzen.

Auch: Windows-Bashing, Linux-Bashing, Debian-Bashing, Gentoo-Bashing, OpenSource-Bashing, ClosedSource-Bashing, ... ermüdend. :sleeping: Das Netz ist voll von teils cleveren aber größtenteils recht dämlichen Kommentaren davon.

/sign, einfach nur /sign...

(Ich halte mich auch besser raus als Debianliebhaber :whistling: )

Zitat

Pipes sind wie eine Zahnpastatube:
Um den Inhalt zu untersuchen,
muss man ihn erst herausdrücken;
danach gibt es keine Möglichkeit,
ihn wieder hineinzubringen.

--Marc J. Rochkind in "UNIX Programmierung für Fortgeschrittene"

22

06.03.2012, 21:11

Haltet mich ab jetzt da raus.
Hat Dir doch keiner was getan, oder? Das was ich (von mir ging es ja hauptsächlich aus) sagte, stimmt ja. Habe Dich nur zitiert... Wenn überhaupt... Aber ok. wenn man das nicht darf, ich halte mich dran. Komisch find ich es aber trotz allem... Sorry... (für das Analysieren und für das Zitieren)...
Gruß
mnt_gentoo
_________________________________________________________________________________________

Die Launen und das Schicksal eines Gentoo-Users: ?( :| :cursing: :wacko: 8| ^^ 8o ;( :P ?( ...

23

07.03.2012, 17:55

Hallo alle zusammen :)
Huh.., hier hat sich wohl eine große Ladung Frust entladen...
Mit meiner neuen Grafikkarte habe ich seit etwa einem Monat kein X da sich die Linux-Crew (im allgemeinen) scheins einen feuchten Dreck darum schert, wenn jemand dringendst auf etwas angewiesen ist. Ja, es gab anfangs auch für Windows keinen Treiber, doch wenigstens einen ReleaseCandidate brachte man raus um den Leuten wenigstens normales Arbeiten zu ermöglichen. - Auf WINDOWS. Linux unterstützt die Karte bis jetzt noch nicht...
Ja, mit deiner brandneuen ATi/AMD 7970 Grafikkarte ist schon ein wenig ärgerlich. Wenn ich das richtig mitbekommen habe hat AMD diesen Karten Typ bzw Chipsatz noch kurz vor Weihnachten herausgebracht, vermutlich um das Weihnachtsgeschäft noch mitnehmen zu können - und das obwohl es noch gar keinen offiziellen Treiber dafür gab :thumbdown:
Sorry, aber da musst du dir aber auch mal an die eigene Nase fassen - auf solche billigen Konsum und Werbeversprechen sollte man nicht hereinfallen. Suche dir zukünftige Hardware, auf dessen Treiber du angewiesen bist besser nach der Verfügbarkeit der Treiber aus.
Aber das mit dem Chipsatz gar kein X unter Linux nutzbar ist kann ich mir kaum vorstellen - teste es doch zunächst erst mal mit vesa Ich denke damit könnte man erst mal klar kommen, zumindest so lang bis es ein besser unterstützten Treiber gibt.

Ich wollte aber dennoch Linux nicht den Rücken kehren und habe es - habe ALLES - mit knirschenden Zähnen hingenommen. Nun wollte ich ab vorgestern mein gentoo wieder flottmachen, da ich mitbekam, das es wohl bald endlich den Treiber auch für Linux geben wird... Ich machte eine Systemaktualisierung die auch durchlief, jedoch ich danach wegen "unerfüllter Abhängigkeiten" - "emerge @preserved-rebuild" schon nicht durchführen konnte. Ich baute das System mit "emerge -e world" 6 Stunden lang neu. Ich editierte meine Configs (dispatch-conf) wonach dann plötzlich apache2 nicht mehr startete. MySQL lief auch nicht mehr, trotz korrektem "mysql_upgrade --password=***" - Zeigte mir jedenfalls, das alles OK war... Aber was Linux ZEIGT - und was WIRKLICH los ist, das ist eigentlich nichts anderes, über das sich Linux-User in Windows beschweren - Doch die Grünen Balken dort zeigen nichts - ok - aber dafür lügen sie auch nicht.
Jo, genau an diesem Tag gab es für einige Stunden einen ärgerlichen Bug 406641 - media-libs/mesa-8.0.1-r1 doesn't install GL/glu.h Ich vermute das genau dieser dir das Leben zusätzlich schwer gemacht hat - da hast du einfach Pech gehabt. (Der Bug war übrigens schon nach wenigen Stunden behoben)
Aber, grade wenn man Pakete aus dem testing-Zweig nutzt muss man mit sowas halt mal rechnen - ist zwar unschön, aber sowas passiert. Ist halt testing..
(Meine Mutter hätte gesagt: "daher der Name Bratkartoffeln" ;) )

Auf die restlichen Punkte hier im Thread mag ich gar nicht erst eingehen - das meiste davon kann ich so nicht bestätigen und auch nicht nachvollziehen.

Mein Vorschlag:
Mache mal ein paar Tage Urlaub. Es gibt auch noch andere schöne Dinge im Leben als sich mit wiederspenstigen Computern herumzuplagen ;)
Versuche es später mit frischen Mut einfach nochmal auf die Reihe zu bekommen.

24

08.03.2012, 09:39

Also ich kann nur sagen, das ich die neue Asus EAH7970 gekauft habe und diese hervorragend läuft unter Gentoo. Ich hatte von Anfang an kein Problem damit, das hier nichts ging. 3D habe ich zwar noch nicht benötigt, aber für alle normalen Anwendungen im 2D Bereich läuft diese Karte Super. Deshalb verstehe ich auch Deinen Frust wegen dieser Karte nicht.

Trotzdem schade, das wir hier einen Linux-Fan verlieren.

Viel Erfolg trotzdem weiterhin und vielleicht findest Du ja wieder zurück zu Gentoo. Wie ja bekannt: Die Hoffnung stirbt zuletzt! :)
Ullrich Andreas
Meine Konfiguration:
x86_64/Gentoo-10.1/gcc Version 4.5.3/KDE-Version 4.9.3/Kernel version 2.6.34-gentoo-r6
Graphic: 2x Nvidia 9600-GT OC SLI,Drucker: Samsung CLP-315W

25

17.03.2012, 17:10

Doch gegen Verarschungen hatte ich immer schon etwas. Und Linux ist die größte meines ganzen Lebens. Wenn ich im Inet schon die Linux-Pinguine sehe, die an Windows-Fähnchen urinieren... Ich lach mich weg. Als ob es Windows das Wasser reichen kann. Niemals... Ich hoffe, Windows tritt drauf und zerquetsch es, bis die Gedärme vom toten Pinguin seitlich herausspritzen... Wie ich es hasse, dieses Drecks-System.


Hmm, du bist gefrustet, aber du reagierst etwas über. Ob man mit Gentoo klar kommt oder nicht, ist eine Sache. Ich bin selbst Gentoo-Anfänger und kapiere noch nicht viel. Aber ich kann ruhigen Gewissens sagen, dass ich mit Debian, Ubuntu ( und vor vielen Jahren sogar SUSE, aber davon will ich jetzt nichts mehr wissen ;) ) so gut wie keinen Stress hatte. Meine Motivation mich mit Gentoo zu beschäftigen kommt eigentlich nur daher, dass ich mich
  • Linux-mäßig weiterentwickeln will
  • weil mir derzeit die Strategie von Ubuntu überhaupt nicht mehr gefällt (z.B. Stichwort Unity) und
  • weil ich einen experimentellen Spieltrieb in mir habe :D


Ich hatte 2 Rechner mit NVIDIA-Karten und da hat vor allem Ubunutu hin und wieder rumgezickt. Aber das waren alles Probleme die man relativ gut in den Griff bekommen konnte. Daraus einen Frust zu entwickeln, der sich auf Linux als ganzes bezieht, kann ich nicht nachvollziehen.

Edit: Was ich damit sagen wollte, falls es nicht deutlich geworden ist: Wenn ich irgendwann feststelle, dass ich zu blöd für Gentoo bin, dass mir das zuviel Arbeit ist, dass mir das ständige Kompilieren auf die Ketten geht oder weil mir das alles zu lange dauert, dann kann ich jederzeit damit aufhören und kehre zu stressfreieren Linux-Distributionen zurück. Es ist immer gut eine Exit-Strategie zu haben ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fromdebiantogentoo« (17.03.2012, 17:24)


26

17.03.2012, 22:42

Hm, ich vermute dieser Thread wurde in einer verärgerten Frustphase geschrieben, und man das ganze hier nicht wirklich ernst nehmen kann.

Wir haben doch alle die freie Wahl - möge jeder das OS nehmen womit man am besten zurecht kommt :)

27

19.03.2012, 22:20

Hallo Josef, fromdebiantogentoo, andreasullrich,

@Josef, ja, damit kannst schon Recht haben, war schon eine Frustphase. Nur aufgeben wollte ich letztendlich dann doch nicht.

Zitat von »josef.95«

Wir haben doch alle die freie Wahl - möge jeder das OS nehmen womit man am besten zurecht kommt :)


Nunja, ich will ja auch Linux benutzen. Eigentlich habe ich 3 Systeme bei mir laufen, für jeden Zweck ein eigenes. Eigentlich wollt ich ja nicht suchen "welches OS ist für mich das richtige Welche..." Ich hatte gentoo auserkoren, weil es halt flexibel anpassbar ist. Beispielsweise (kann natürlich sein, das ich was nicht richtig auffasse jetzt) gibt es zumindest bei Arch und gentoo die Möglichkeit, direkt auf proprietäre Treiber zu setzen, ohne das automatisch während der Installation ein nicht funktionierender freier istalliert wird. Bei Debian ist das z.B. nicht so leicht drin. Zumal man damit auch (aufgrund des Fehlens neuerer Soft) neue Hardware schwer / oder garnicht zum Laufen bekommt. Daher kommen auch diese "Windows-ähnlichen Linuxe, also die, die sich sofort mit X installieren) nicht so besonders für mich in Frage. Nur klar, ist man gefrustet, wenn dann nur Fallstricke folgen.

Naja, ist ja überwunden :)


Zitat von »fromdebiantogentoo«

Ob man mit Gentoo klar kommt oder nicht, ist eine Sache. Ich bin selbst
Gentoo-Anfänger und kapiere noch nicht viel. Aber ich kann ruhigen
Gewissens sagen, dass ich mit Debian, Ubuntu ( und vor vielen Jahren
sogar SUSE, aber davon will ich jetzt nichts mehr wissen ;) ) so gut wie keinen Stress hatte. Meine Motivation mich mit Gentoo zu beschäftigen kommt eigentlich nur daher, dass ich mich

  • Linux-mäßig weiterentwickeln will
  • weil mir derzeit die Strategie von Ubuntu überhaupt nicht mehr gefällt (z.B. Stichwort Unity) und
  • weil ich einen experimentellen Spieltrieb in mir habe :D
Ich hatte 2 Rechner mit NVIDIA-Karten und da hat vor allem Ubunutu hin
und wieder rumgezickt. Aber das waren alles Probleme die man relativ gut
in den Griff bekommen konnte. Daraus einen Frust zu entwickeln, der
sich auf Linux als ganzes bezieht, kann ich nicht nachvollziehen.




Edit: Was ich damit sagen wollte, falls es nicht
deutlich geworden ist: Wenn ich irgendwann feststelle, dass ich zu blöd
für Gentoo bin, dass mir das zuviel Arbeit ist, dass mir das ständige
Kompilieren auf die Ketten geht oder weil mir das alles zu lange dauert,
dann kann ich jederzeit damit aufhören und kehre zu stressfreieren
Linux-Distributionen zurück. Es ist immer gut eine Exit-Strategie zu
haben ;)


Zu den drei Punkten, die Du da aufgezählt hast , kann ich mich nur anschliessen. :thumbup: Genaudas habe ich auch. Wenn ich Linux nutzte, war es früher bei mir Debian und davor kurze Zeit (wegen eines Lehrgangs) SuSE. Doch SuSE und Fedora finde ich nur abschreckend. Auch auf die Gefahr hin, das es "Flaming-mäßig" rüberkommt: Fedora hat mir nicht nur 1mal den MBR einer anderen Platte geschrottet, obwohl, auch wenn ich sicherlich noch nicht der vom Himmel gefallene Linux-Power-Master bin, ich aber nicht zu dusselig bin, die richtige Platte für meine Installation auszuwählen ;)
Ubuntu - dito. Seit Unity war auch bei mir mit Ubuntu - Schicht im Schacht.

Zu Deinem "Edit"... Hast ja gesehen, wie ich "abgegangen" bin... Ich sag nur mal etwas zu gentoo jetzt: gentoo fordert viel, aber ich bin bereit, den Weg zu gehen. Möglicherweise lassen meine Wutausbrüche manchmal an einer "Qualifikation" zweifeln, nur ist dies int in Nicht Verstehen begründet, sondern in Zermürbtheit. Mir ging es halt total gegen die Hutschnur, immer alles, was man glaubte, zu seiner vollsten Zufriedenheit erledigt zu haben, so das man sich seiner Resultate erfreuen konnte, den Bach runter ging. Und demzufolge wieder alles neumachen durfte. Und was mich noch viel mehr "mitnahm" und mitnimmt: Das es für mich einen Ausstieg nicht geben wird, denn ich möchte eine Website auf einem eigenen Linux-Server verwirklichen. Das bedeutet, ich muss mich auf das, was ich da baue, auch verlassen können. Andernfalls wirds unangenehm und ggf. auch teuer. Ein Windows-Server möchte ich nicht so gerne, auch wenn ich eigentlich mehr mit Windows mache. Trotzdem ist Linux für den Server besser. Nur mich auf Windows mit PuTTY rumzuquälen und auch um mich zu trainieren, mich weiterzubilden (in Linux) habe ich gentoo. Was auf den Server kommt, das überleg ich jeden Tag. Es wird wahrscheinlich entweder Debian oder auch gentoo. Allein deshalb, weil ich schon seit letztem Jahr August nur noch auf gentoo hänge. Versagen heisst bei mir: Mein Berufswunsch geht nicht in Erfüllung. Daher der Stress... Aber wird schon... :P Und bei Dir auch :) Man kann ja hier sicher (bei Interesse) auch einen kleinen Workaround bilden :)


Zitat von »andreasullrich«

Also ich kann nur sagen, das ich die neue Asus EAH7970 gekauft habe und
diese hervorragend läuft unter Gentoo. Ich hatte von Anfang an kein
Problem damit, das hier nichts ging.
3D habe ich zwar noch nicht
benötigt, aber für alle normalen Anwendungen im 2D Bereich läuft diese
Karte Super. Deshalb verstehe ich auch Deinen Frust wegen dieser Karte
nicht.



Trotzdem schade, das wir hier einen Linux-Fan verlieren.



Viel Erfolg trotzdem weiterhin und vielleicht findest Du ja wieder
zurück zu Gentoo. Wie ja bekannt: Die Hoffnung stirbt zuletzt! :)


Andreas, das kommt wahrscheinlich daher, das es mittlerweile den Treiber gibt. Als ich sie kaufte, gabs ihn nicht. Gut, wie von bell und Josef vorgeschlagen, hätte ich vesa nehmen können, nur daran hatte ich nicht gedacht. Vor allem dreht die Karte zu schnell, wenn der Treiber (der korrekte) nicht geladen ist. Ansonsten muss ich Dir zustimmen, die Karte läuft sehr gut :) Also mit dieser habe ich bei den Bildschirmschonern keine Ruckler. Mit ATI HD4890 (KMS) hatte ich in gentoo manchmal kleine Ruckler, unter Arch mit dem proprietären fglrx in flash große Probleme. Mit der NVidia hatte ich in gentoo kleine Ruckler. Mit dieser hier (und fglrx ~12.2) absolut keine :)

Aber was ich Dich sehr gerne fragen würde... (können ja, wenn Du magst dafür einen neuen Thread eröffnen) - hast Du UVesaFB laufen? Hastte das nochmal ausprobiert und das Problem, das ich keine vbe0.modes bekomme besteht auch mit dieser Karte. Und der Kernelpanic, wenn ich "/usr/share/v86d/initramfs" in den Kernel mit aufnehme. Hab mich mittlerweile an die große Schrift im tty gewöhnt, dennoch wärs interessant zu wissen, ob Du UVesaFB laufen hast mit der Karte. Und welchen Bootmngr Du hast, auch.

Ok, schon wieder ein "Roman" :)
Gruß
mnt_gentoo
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28

24.03.2012, 08:15

Hallo ihr Linuxfreunde :-)

Ich bin auch einer, der mit mehreren verschiedenen Rechnern bisher gearbeitet hat.

Auf allen war - neben anderen Linux-Distributionen und Windows - auch gentoo installiert.
Weil die Rechner in der Vergangenheit nicht so leistungsstark waren wie mein jetziger,
habe ich auch viele viele Stunden, ja Tage gebraucht, bis ich ein funktionierendes System
vorfand.

Immer waren NVIDIA-Grafikkarten verbaut. Ein Grafikproblem habe ich bisher noch bei keiner
Linux-Distribution gehabt.

Der letzte - heute in Gebrauch befindliche - hat nur mit einer einzigen Distribution Probleme:
Fedora - nach einigen Augenblicken auf dem Desktop friert das System komplett ein - warum? keine Ahnung.

Aber gentoo - um das es hier geht - ist mehrfach von mir installiert worden, nicht etwa, weil eines
plötzlich nicht mehr funktionierte, sondern aus Spaß an der Freude, wie schnell jetzt ein System aufgesetzt ist.

Auf meinem Rechner befindet sich ein Windows 7 von Acer, ansonsten inzwischen nur noch PCLinuxOS 64bit,
auf dem ich VirtualBox und die VMware-Workstation installiert habe.

Mit 8 GB RAM und einer i7-CPU ist das locker zu machen.

Und dabei mache ich die Erfahrung, wie gut Linux-Distributionen in VirtualBox laufen, auch gentoo.
Ich nutze übrigens die Unstable-Version von Gentoo - schon seit geraumer Zeit habe ich mich von
der Standard-Version verabschiedet.

Und von winzigen Kleinigkeiten abgesehen, habe ich keine Probleme damit.

Warum ich das hier schreibe?

Um eine Lanze für Linux zu brechen (Windows 7 auf meinem Rechner nutze ich so gut wie nie).
Das hat nichts zu tun mit einem Vergleich, sondern läßt das eine wie das andere bestehen,
entscheidet sich selbst aber für eine: Linux.

Dabei habe ich so viel gelernt, daß ich heute kaum noch ein Forum bemühen muss.
Klar, wenn eine Stolperfalle kommt, dann schon, aber ansonsten komme ich gut zurecht.

Will sagen: Frust im Zusammenhang mit Linux kann ich bei mir nicht feststellen.

Und daß es nur nach passender Hardware mit Linux funktioniert, kann ich so nicht bestätigen.

Die meisten Rechner werden für Windows konzipiert, und wenn sie nicht ganz ausgefallene
Hardware haben, kann immer auch Linux darauf installiert werden - so meine ich.

Mehr will ich gar nicht dazu schreiben, aber die Schieflage wollte ich ein wenig wieder ins Lot bringen :-)

Gruss
Manfred

29

26.03.2012, 17:09

Hallo Windhund :)

Danke für Dein Statement :) Doch, was soll ich sagen, Windhund? Das Windows und Linux sich stark voneinander unterscheiden, das wird (denke ich) jeder wissen, der schon irgendwann einmal vorhatte, sich von Windows zu verabschieden, um entweder komplett umzusteigen, aber auch nur teilweise... Ich kenne auch ziemlich viele, teils, ehemalige Kollegen, teils Freunde, denen -laut Erzählungen- Windows sehr auf den Senkel ging und sie beschlossen, auf Linux umzusatteln.

Verkündet wurde dies nocht emotionell geladen und verhältnismäßig lautstark... - Die Wiederkehr zu Windows-Derivaten - diese erfolgte im großen Gegensatz jedoch heimlich still und leise... Unbeobachtet und wenn man dennoch wissen wollte, wieso, dann bekam man Ausflüchte zu hören: Hab jetzt keinen Nerv, Zeit... usw... Und die Linux-Derivate, die dort als Windows-Ersatz hergenommen wurden, waren definitiv nicht gentoo, nicht arch und nicht Debian... Das war Fedora (RedHat) teils SuSE und ggf. Mandrake (Mandriva) Linux. Auch Mint, wenn ich das so richtig in Erinnerung habe...

Es fing ganz einfach schonmal damit an, das diejenigen Kandidaten ebenfalls Windows-Gamer waren und dachten, genaudasgleiche kann man unter genau den gleichen Arbeitsumständen "mal eben so" auf Linux übertragen. Es haperte schon bei der Installation der Grafikkarte, der Sound ging nicht, bzw. ohne die tollen Effekte von Soundmanipulation durch die Windows-Treiber-Interfaces. Die es halt in Linux nicht gab/teilweise immernoch nicht gibt. Also saß man dann noch einige Tage (wenn die Ausdauer und der Verdruss mit Windows wirklich sehr sehr gross war) und - kehrte verdrossen und mit langer Miene zu Windows zurück... Ausserdem musste man sich dann ja nicht mehr mit der furchtbesagten Console rumärgern... Bei Windows begegnet die einem ja fast nie (manchmal aber auch schon, wenn man beispielsweise selbst erstellte Anwendungen laufen lassen will und dafür auf eine spezielle dll angewiesen ist, die sich aber nicht selbständig installiert).

Vielleicht (oder wahrscheinlich ;) ) hatte ich mal wo verlauten lassen, das ich mit SuSE die ersten Linux-Berührungspunkte hatte. Das war mal soein "Linux-Grundlagen"-Kurs, wo wir uns aber hauptsächlich mit der Struktur von Linux und dem Editor vi befasst haben. Tiefergehendes haben wir damals nicht behandelt. Ich hab mir damals SuSE 7 (oderso) gekauft um privat damit auch Erfahrungen sammeln zu können. Doch auf meinem Notebook liess sich das auch nur mit "Hängen und Würgen" installieren und X startete von 5 mal 3mal nicht, X stürzte ab usw. Soundkarte ging garnicht und damit auch das Modem nicht. Später kam ich zu Fedora (gaaanz kurze Zeit) und dann halt zu Debian.

Was mich an Linux reizt und auch immer reizte, das man halt diese dämlichen Lizenzen nicht im Weg hat. Das man es überall installieren kann und nicht dem Quatsch des Kommerz-Windows oder Apple ausgesetzt ist, für jeden Rechner ein neues Kaufen zu müssen. Ausserdem ist Linux in Sachen Server um einiges voraus. Ich hatte in meiner totalen Stressphase vor paar Wochen auch einmal Win Server 2008 R2 installiert und ich habs wieder runtergeschmissen. Ich wusste absolut garnicht wo ich da hätte anfangen sollen. Zudem hatte ich mich mit Linux-Servern schon über 1 Jahr befasst und wollte letztendlich doch nicht nochmal von 0 Anfangen. Zwar habe ich dort auch Erfahrungen, doch das sind gute 10 Jahre her. Und Win2k Advanced-Server setzt wohl sicher niemand mehr ein.

Was mich an Linux immer ein wenig abdriften liess, war die Tatsache, das wenn 10 Leute nach einer HowTo vorgingen, es bei 8 funktionierte, und bei 2en (davon war ich meistens einer) - halt nicht. Verstanden habe ich dies niemals. Auch, wenn man wegen anderen Hobbys auf ziemlich aktuelle Hardware angewiesen ist, gehts mit Linux oftmals sehr holprig vonstatten. Ich spreche Debian seine einzigartigen Serverfähigkeiten nicht ab, doch Debian (in der stable) - ist hier bei mir leider nicht verwendbar. Testing evtl. Doch ich beisse mich etwas mit Debians Updatepolitik. Wenn ich sehe , was gentoo und arch an Neusoft bietet, also in Sachen Webbrowser liegt gentoo manchmal nur 3 Tage hinter Windows. Ich nutze gerne größere Desktopumgebungen, wie KDE oder früher auch gnome (wegen Ubuntu). Derzeit ist beispielsweise in gentoo KDE 4.7.4 stable. In Debian ist in der reinen Testing 4.6.3 enthalten. In der stable die Version 4.4.3. Debian hält grundsätzlich meinen BIOS-Pieper für den Hauptlautsprecher/Soundkarte ;) Solch etwas kann ich bei gentoo selbst bei der Kernelerstellung sofort "untergraben" / verhindern, das soetwas passiert. Aufgrund der Hardware kamen / kommen demnach für mich ausschliesslich Ubuntu/arch/gentoo in Frage, doch Ubuntu mag ich seit Unity nicht mehr so besonders. Und wegen dem "Flair" - Klicki-Bunti. Fedora liess sich bei mir ebenfalls nicht installieren. Ich habe (wie auch jetzt in gentoo) 4 Partitionen: "/" "/home" "swap" "boot" Wobei "/" die dritte Partition ist. Ich möchte boot startbar machen und grub in den MBR installieren - was mir aber der Fedora-Installer "на зло" ;) = bösartigerweise ;) nicht anbietet. Er bot mir entweder "sdX1" "sdX2" "sdX3" "sdX4" an... Doch muss es doch sdX (ohne Zahlwort dahinter) sein. Zunächst funtionierte es nicht mit Fedora, dann wollte ich Windows starten, woraufhin der dortige Bootloader nicht mehr vorhanden war :/ Das konnte ich reproduktiv wiederholen. Da aber Fedora auch zu den Klicki-Buntis gehört, fiel es auch flach für mich.

Ok, kommen wir zum letzten Punkt :)

In Linux kommts mir halt oft so vor, als ob wie in den Versionen arch und gentoo einfach mit voller Absicht alles verkompliziert wird, während es in denen wie SuSE/Ubuntu/Fedora leichter geht, man sich dort aber aufgrund des grossen Automatismus' dann selbst im Wege steht. Ich bastel gerne, ich lerne sehr gerne, ich bin auch sehr froh darum, wenn ich erst nach hinreichender Einarbeit zum wirklihen Ziel komme, weil man es dann umsomehr schätzt! Doch wenn man tage-/wochen- ggf. auch Monatelang ein und ein und ein und wiederdasselbe und immer nur umsonst macht, einfach seine allerletzten Anhaltspunkte ebenfalls entrinnen sieht, und dann noch in manchen Linux-foren (könnte ein paar nennen, wo man ganz ganz schnell "als DAU unten durch ist" - hat man nicht vor seiner Geburt bereits die "Goldene Linuxbibel" - selbst neuerfunden - noch Antworten bekommt, die einen Hilfesuchenden als allerletzten "ballaballa" hinstellen, dann könnte ich mich echt zerreissen. Einfach wegen der Ignoranz. Ein Mensch sitzt egal wie lange, wendet sich dann an ein Forum, in Vertrauen, und bekommt "Klöpse" präsentiert, das er meinen könnte er habe die "Sitte" um Herausgabe von Minderjährigenpornos gefragt". So ging es mir beispielsweise bei Anfragen zu Rootservern.

Dies ist auch wieder ein deutlicher Pluspunkt für gentoo-Linux! Das sagen auch viele, also habe ich es persönlich schon oft oft oft gelesen, das gentoo zwar als "sauschwer" beschrieben wurde, doch die gentoo-betreuenden Communities als wirkliche Engel zitiert, "wenn man so den Vergleich sieht, wie man behandelt wird wenn man dasselbe woanders fragt"...

Tja, sodann geh ich mich dann wieder meinem kleinen Fehlerchen in meinem gentoo erneut widmen :) Hoffe, das das "Gesamtbild" jetzt noch gerader geworden ist (wieder) :)
Gruß
mnt_gentoo
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30

28.03.2012, 09:01

Ein kleiner Nachtrag.

Du nennst in dem Posting auch Notebook.
Ich kann nur sagen, daß ich mit vielen Versuchen, Linux auf einem Netbook zu installieren,
auch gescheitert bin. Da ist - für mich nicht gerade sehr erfreulich - doch dann Windows 7
draufgekommen, was ohne Probleme funktioniert.

Hier gehe ich einfach davon aus, daß die auf MINI eingestellte (hergestellte) Hardware
für Windows optimiert ist.

Was ich für meinen großen Rechner - wie oben beschrieben - ganz und gar nicht sagen kann.

Gerade läuft nebenher die Installation von gentoo im VMware-player.

Ich kann abschließend nur noch einmal wiederholen: ich freue mich an Linux,
bin aber kein "Missionar" für Linux.

Gruss
Manfred

31

28.03.2012, 09:15

Hm, ich hatte nie Probleme mit Linux auf Notebooks.
Nur für meinen Fingerprintsensor gibt es keinen Treiber und es wird vermutlich auch keiner mehr kommen, weil der Hersteller ein Mongo ist und der Sensor nicht so verbreitet, dass ein Freiwilliger einen schreiben würde.
Bei einem Netbook ist das nochmal was anderes.
Linux sollte auch auf der meisten Netbookhardware super laufen. Die ersten eeePCs wurden doch sogar nur mit Linux ausgeliefert.
Gentoo ist da allerdings vielleicht nicht die richtige Wahl. Das Kompilieren dauert zu lang und man hat oft nur sehr wenig Speicher zur Verfügung, somit muss man immer Sourcen löschen und kann auch kaum ccache benutzen.

Früher war da alles schlimmer. Ich sage nur ndiswrapper. Der braucht doch heute keiner mehr.
Und prinzipiell steckt in einem Laptop ja das gleiche wie in einem PC.

32

28.03.2012, 21:33

Wäre eigentlich nochmal interessant, ein gentoo auf nem Notebook zu installieren... Muss ich irgendwann mal an dem von meiner Mutter mal angehen. Das ist auch relativ neu und hat fürs Kompilieren genügend Power. I5. Oder das von meiner Frau ;) Aber will keine Scheidung :P Sie kriegt jedesmal mit, wie ich mich "zerteile" wenn was mit meinem gentoo nicht so stimmt/läuft wie es sollte ;) Nene, Spaß... Irgendwann überred ich sie mal...

Tja, mein damaliges Notebook war ein PCG-807K (wenn ich mich recht erinner) - 8MB Grafik :P - 64MB RAM ;) - Das war das, wo ich SuSE installiert hatte. Klappte sporadisch, aber nicht immer. Doch die Hälfte war (laut YAST) nicht korrekt erkannt. Da ich damals auf Modem angewiesen war, doch die Yamaha Soundkarte nicht gefunden wurde, hatte ich mir ein externes Modem gekauft 56k - Somit konnte ich wenigstens Updates machen. Doch die Lernerei blieb damit eigentlich aus. Womit ich viel lernte, war Debian. Vor allem mit der Sache ums "Sony Programmable Interface"...

Die eigentlichen Linuxe die ich so in letzter Zeit sehr schätzen lernte sind gentoo und auch archlinux. Wenn es also um die Installation auf sogenannten Sub-Notebooks geht, kann man dann auch noch arch nutzen, weil es keine Metadistri ist, aber aufgrund Rolling generell aktuell ist: Uns "Basteln" kann man auf arch auch zu Genüge (ABS).

Was ich halt persönlich nur verdammt schade finde, das es bei Linux generell einen großen Aufwand gibt, wenn man verschiedene Exoten zum Laufen bekommen will. Und nicht nur das: Vergleicht man mal die Installation eines Grafikkartentreibers - dann wird sich niemand daran setzen, der sein System fürs Arbeiten braucht (Also Office-Büro-Freaks) - aber sonst nichts davon wissen will, WARUM was nicht geht. Dessen Lebensweisheit es ist "Es HAT zu laufen - Stecker rein - Klick und Freu". Das sind leider die Meisten Leute und aufgrund dessen ist Linux auch durch seine Freiheiten von Lizenzen kein so direkter "Magnet" - sollte es auch mal richtig "Mecker" mit Windows geben. Und ob mans glaubt, oder nicht, mit Windows gibts auch die einen oder anderen Dinge, die absolut nerven.

Zitat von »Foyaxe«

Und prinzipiell steckt in einem Laptop ja das gleiche wie in einem PC


Prinzipiell - Ja, Foyaxe. Doch der Unterschied liegt darin, das trotz des gleichen "verständlichen" Aufbaus - der chematische leicht davon abweicht: Das ist aufgrund dessen, das ein Notebook viel viel platzsparender aufgebaut ist und sein muss. Ich nehme nochmal das Beispiel "Grafikkarte" -

PC: In ihm sitzt die Grafikkarte entweder im AGP oder PCI-Slot und bildet eine eigene "Einheit". Die Treiber versorgen die Karte - unterstützen die Funktionen - bieten Zusätzliche GUI-Userspace-Programme.

Notebook: Die Grafikkarte ist eigentlich keine solche. Der Prozessor (GPU) ist Teil des Mainboards, wie der Hauptprozessor einer ist. - Den RAM Teilen sich die beiden. Neuere Modelle haben zwar einen sog eigenen (dedizierten) Grafikspeicher, der vom übrigen System nicht angetastet werden kann, doch ist der Unterschied schonmal merklich dadurch, das es oft verschiedene Treiberversionen für ein und die"gleiche" Karte gibt: "NVidia GeForce 425M" beispielsweise - (weiss ich zufällig, soeine ist im Notebook meiner Mum). Habe mal versucht, einen normalen Treiber dafür zu installieren. - Geht nicht.

Der Bildschirm bildet ebenfalls keine Einheit für sich, er wird über die Grafikkarte mittels der "FN" Doppelfunktionstasten der Tastatur gesteuert.

Nicht das ich Notebooks "nicht schätzen" würde, Bei Notebooks stört mich eigentlich das, was man auch mit damit begründen kann, warum ich mir nie einen Fernseher mit eingebautem Videorecorder kaufte. Wenn 1 Instanz kaputt geht, muss das ganze Teil in Reparatur.

Manchmal ist "Aus einem Guß" besser - "manchmal nicht" --- Wenn ich das heutige Linux mit dem damaligen vergleiche, dann seh ich viele viele und deutliche Fortschritte gegenüber damals - Doch an Kompliziertheit hat es nicht abgespeckt. Und auch das, was so bei Leuten in vieler Munde ist: SuSE - das für Anfänger oftmals empfohlene - ist auf seine Art kompliziert. Installation geht schneller, dafür behindert den User anschliessend der übertriebene Automatismus.

Der wohl allergrößte Unterschied zwischen Windows und Linux ist das, was wir mal irgendwo mit "Suppekochen" bezeichnet hatten: Bei Windows gibt es die M$-Kommerzsuppe, die eine "*.exe" auf egal welchem System laufen lässt, und die letzten 3 Versionen mindestens unterstützt werden. (Abwärts-Kompatibilität) - Dies gibts in Linux nicht, da halt jede Distribution anders ist. Ich find das immerso lustig, sehe ich irgendwo in einer Tebelle für OS-spezifische Programmdownloads:

Windows X86: Download.exe
Windows X64: Download_x64.exe
Linux x86: Download.rpm

Als ob diese .rpm "generell" für Linux-Distributionen sei ;) - Hier steht dann die "Freiheit" - den persönlichen Vorlieben des Distributors jegwelcher Linux-Distris - im Weg. "Suppe A" - "Suppe B" :/

Doch regt man sich darüber auf, siehe Apple Macintosh - Suppe-"Universe" - Don´t touch an operating-system ;)) - Oder "Nimm Mac-Hardware oder verliere"... ;( An Mac habe ich einmal in Form eines "IPhones" die Finger mächtig verbrannt, und an Macs habe ich nie die Finger gelegt. Einer in meiner Technikerschule hatte Mac. Er meinte, das man nichts dazukaufen müsse, das "ALLES" aus einem "Sack" kommt. Aber wenns um Nicht-Mac-Hardware geht, man schnell auf dem Trockenen steht. Also bevor man sich Hardware von Fremdanbietern kaufe, sollte man peinlichst genau drauf achten, das auch das Mac-Symbol irgendwo angegeben ist... Ne, IPhone und der Klingelton-Frust hat mir gereicht ;) Und das man ausser mit ITunes (installiert zu haben) NICHTS aber auch GARNICHTS mal eben so auf seinen PC vom IPhone "runterkratzen" kann... Ohne ITunes geht halt nichts... Traurig...

Hoffe, mein Pinguin auf dieser Platte versteht sich weiter gut mit den Fähnchen auf den andern Platten und somit lass'ichs mal stehen :P
Gruß
mnt_gentoo
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Die Launen und das Schicksal eines Gentoo-Users: ?( :| :cursing: :wacko: 8| ^^ 8o ;( :P ?( ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mnt_gentoo« (28.03.2012, 21:44)


33

28.03.2012, 21:47

Prinzipiell - Ja, Foyaxe. Doch der Unterschied liegt darin, das trotz des gleichen "verständlichen" Aufbaus - der chematische leicht davon abweicht: Das ist aufgrund dessen, das ein Notebook viel viel platzsparender aufgebaut ist und sein muss. Ich nehme nochmal das Beispiel "Grafikkarte" -

PC: In ihm sitzt die Grafikkarte entweder im AGP oder PCI-Slot und bildet eine eigene "Einheit". Die Treiber versorgen die Karte - unterstützen die Funktionen - bieten Zusätzliche GUI-Userspace-Programme.

Notebook: Die Grafikkarte ist eigentlich keine solche. Der Prozessor (GPU) ist Teil des Mainboards, wie der Hauptprozessor einer ist. - Den RAM Teilen sich die beiden. Neuere Modelle haben zwar einen sog eigenen (dedizierten) Grafikspeicher, der vom übrigen System nicht angetastet werden kann, doch ist der Unterschied schonmal merklich dadurch, das es oft verschiedene Treiberversionen für ein und die"gleiche" Karte gibt: "NVidia GeForce 425M" beispielsweise - (weiss ich zufällig, soeine ist im Notebook meiner Mum). Habe mal versucht, einen normalen Treiber dafür zu installieren. - Geht nicht.

Der Bildschirm bildet ebenfalls keine Einheit für sich, er wird über die Grafikkarte mittels der "FN" Doppelfunktionstasten der Tastatur gesteuert.


Extra Grafik in Notebooks gibts schon lange (früher hald im sehr teuren Preissegment) und integrierte Grafik im Desktop gibts auch schon immer (früher auf dem Mainboard, heute in der CPU).
Das ist zwar typisch Laptop, aber nicht wirklich Laptop-spezifisch. Das mit dem Shared Memory ist neu (inzwischen auch nicht mehr so).

Mit dem Display ist das so eine Sache. Es braucht hald den Treiber, dem BIOS zu sagen dass es die Helligkeit ändern soll. Das Bild wird wie bei einer Desktop Karte erzeugt.
Die FN Tasten werden schon vom Linux verwaltet, sobald der Kernel geladen ist.

Gruß
Foyaxe

34

28.03.2012, 23:39

Ich finde den ersten Post super! Ernsthaft. Erstens super geschrieben, zweitens konnte ich mich gerade dabei förmlich vor lachen wegschmeissen. Denn es hat in mir Erinnerungen geweckt. :D
Aber "gut Ding will Weile haben!" Kopf hoch. ;)

P.S. Was ich viel schlimmer finde, ist die anscheinend armselig konfigurierte Forensoftware dieses Forums. :/

35

29.03.2012, 00:13

Aber "gut Ding will Weile haben!" Kopf hoch. ;)
Da bin ich voll bei Dir. Gerade bei Gentoo ist es wie in Matrix mit der Roten Pille.

Zitat

Du hast dich für die Rote Pille entschieden, somit werde ich Dir nun versuchen zu erklären was genau die Matrix ist, wie sie aufgebaut ist, wer sie aufgebaut hat, wie sie funktioniert und wie Du dich davor und dagegen schützen kannst bzw. wie du Dich aus ihr befreien kannst! Vieles von dem was Du gleich erfahren wirst mag erstmal unglaublich klingen, jedoch ist es leider die Wahrheit. Ich habe nicht gesagt, dass es schön wird, ich hab nur gesagt, dass es die Wahrheit ist.
(Quelle: http://www.die-matrix.net/?page_id=14).

Also ist erstmal alles besch*en, aber mit der Zeit lernt man seine gewonnene Freiheit zu schätzen :!:

P.S. Was ich viel schlimmer finde, ist die anscheinend armselig konfigurierte Forensoftware dieses Forums. :/
Da solltest Du ein neues Thema im "Feedback"-Unterforum starten mit den konkreten Beschreibung was Dich stört. Falls Du auch eine Lösung parat hast, scheue Dich nicht diese gleich mit zu posten. Wir kennen bereits ein Paar schlecht nachvollziehbare Probleme die schon länger ungelöst sind. Falls Du da Ideen hast (Siehe "Feedback"-Unterforum), her damit.
Auch wenn Open-Source kostenlos ist, ist sie nicht umsonst. Dein Preis ist Dein Engagement und Mitarbeit an OS-Projekten.
Wenn Du keinen Preis bezahlen willst, bist Du die Ware. Und das ist nicht Open Source, geschweigedenn frei.

36

03.04.2012, 20:20

Naja, dann hat der, in der schwärzesten Lebensstunde meines jungen Lebens :whistling: (muss ja keiner wissen das ich schon 34 bin) :whistling: geschriebene Seelen-Spiegel des besagten Tages ja wenigstes noch für rechtes Amusement Sorge tragen können ;)))

Danke für die Berwertung @hal250 ;)

Sage ich doch immer, ich sollte besser Bücherautor werden... Bis jetzt gabs jedenfalls noch keine schriftliche Bestätigung (oder "Indirekte" durch die Blume) :S :whistling: :P
Gruß
mnt_gentoo
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