Das ebuild wurde kürzlich geändert und daher verlangt emerge --depclean wohl nun ein installiertes virtual/pkgconfig. Geht diese Überlegung in die richtige Richtung?
Soweit noch ja. Es werden öfter Pakete "virtualisiert", falls mehrere Alternativen für gibt. Siehe in das Virtual-Ebuild. Jetzt kann statt pkgconfig auch pkg-config-lite oder pkgconf verwendet werden.
Die Build-Time-Abhängigkeit bedeutet ein zum Zeitpunkt des Bauens benötigtes Paket.
und virtual/pkgconfig ist es eine Build-Time Dependency von cmake. Sprich pkgconfig wird nur zum Bauen von cmake benötigt, jedoch später zur Laufzeit (Run-Time) nicht mehr. Daher wird pkgconfig auch nur dann installiert/aktualisiert wenn cmake (oder anderes Paket was pkgconfig zum Bauen benötigt) wieder gebaut werden soll.
Also:
"emerge -av1 dev-util/cmake" -> cmake muss neu gebaut werden -> aktualisiere/installiere die zum bauen benötigten Build- und Run- Time Abhängigkeiten.
"emerge -auvDN world" -> cmake muss nicht neu gebaut werden -> prüfe nur die Run-Time Abhängigkeiten auf Aktualisierung (-D Parameter)
"--with-bdeps=y" -> cmake muss nicht neu gebaut werden -> Aktualisiere trotzdem die Build-time Abhängigkeiten mit.
--depclean prüft alles, also auch die Build-Time Abhängigkeiten und merkt dann dass da was nicht installiert ist (Das Virtuelle Dummy-Paket) und bricht ab. Wenn es die "Build-Time" ignorieren würde, dann würde pkgconfig jedes mal runterfliegen.
Dein "Rattenschwanz" hängt nicht nur mit "cmake" / "pkgconfig" zusammen sondern es sind halt alle Build-Time Abhängigkeiten. Packe mal den Parameter "-t" in den Emerge-Befehl. Dann kannst Du ungefähr sehen welche Pakete was nach sich ziehen. Es schadet auf jeden Fall nicht die Build-Time Abhängigkeiten mal zu aktualisieren, auch wenn es nicht unbedingt immer notwendig ist.