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26.05.2014, 10:19

Hi

ja ich bin mir 100 % sicher , und nein ich möchte nicht den Kernel mit genkernel bauen.


So gehe ich jedes mal vor. Die einzelnen Schritte im Detail:

1 alle Partitionen mounten und im sys chrooten

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mount /dev/sda2 /mnt/gentoo
mkdir /mnt/gentoo/boot
mount /dev/sda1 /mnt/gentoo/boot
mkdir /mnt/gentoo/tmp
mount /dev/sda6 /mnt/gentoo/tmp/
mkdir /mnt/gentoo/var
mount /dev/sda7 /mnt/gentoo/var/
mount -t proc none /mnt/gentoo/proc
mount --rbind /sys /mnt/gentoo/sys
mount --rbind /dev /mnt/gentoo/dev
chroot /mnt/gentoo /bin/bash
source /etc/profile


2. alles mit "mount" testen

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mount
proc on /proc type proc (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
udev on /dev type devtmpfs (rw,nosuid,relatime,size=10240k,nr_inodes=256231,mode=755)
devpts on /dev/pts type devpts (rw,relatime,gid=5,mode=620)
sysfs on /sys type sysfs (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
tmpfs on / type tmpfs (rw,relatime)
/dev/sdb1 on /mnt/cdrom type vfat (ro,relatime,fmask=0022,dmask=0022,codepage=437,iocharset=iso8859-1,shortname=mixed,errors=remount-ro)
/dev/loop0 on /mnt/livecd type squashfs (ro,relatime)
/dev/sdb1 on /mnt/cdrom type vfat (ro,relatime,fmask=0022,dmask=0022,codepage=437,iocharset=iso8859-1,shortname=mixed,errors=remount-ro)
tmpfs on /run type tmpfs (rw,nosuid,nodev,relatime,size=205700k,mode=755)
shm on /dev/shm type tmpfs (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
fusectl on /sys/fs/fuse/connections type fusectl (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
tmpfs on /mnt/livecd/lib64/firmware type tmpfs (rw,relatime)
tmpfs on /mnt/livecd/usr/portage type tmpfs (rw,relatime)
/dev/sda2 on / type ext4 (rw,relatime,data=ordered)
/dev/sda1 on /boot type ext4 (rw,relatime,data=ordered)
/dev/sda7 on /var type ext4 (rw,relatime,data=ordered)
/dev/sda6 on /tmp type ext4 (rw,relatime,data=ordered)
none on /proc type proc (rw,relatime)
sysfs on /sys type sysfs (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
fusectl on /sys/fs/fuse/connections type fusectl (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
udev on /dev type devtmpfs (rw,nosuid,relatime,size=10240k,nr_inodes=256231,mode=755)
devpts on /dev/pts type devpts (rw,relatime,gid=5,mode=620)
shm on /dev/shm type tmpfs (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)


3. alte config files löschen und neue erstellen

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cd /usr/src/linux
rm *.conf
make defconfig


4. Menuconfig starten und Aktivieren der benötigten Optionen

Alle Standard punkte diein der wiki gelistet sind + deine vorschläge aktivieren

gentoo3.12.13.config in /usr/src/linux speichern

5. Kompilieren und Installieren

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make && make modules_install
cp arch/x86/boot/bzImage /boot/kernel-3.12.13-gentoo


6.Neustart des Systems

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exit
cdimage ~# cd
cdimage ~# umount -l /mnt/gentoo/dev{/shm,/pts,}
cdimage ~# umount -l /mnt/gentoo{/boot,/proc,/temp,/var,}
cdimage ~# reboot


trotzdem bootet die kiste nicht ;(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »eric cartman« (26.05.2014, 15:39)


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26.05.2014, 10:53

Kann evtl. hier

Zitat

gentoo3.12.13.config in /usr/src/linux speichern
der Fehler liegen? Die Kernel Config speichert man normalerweise als .config in /usr/src/linux

Ansonsten gilt es wohl zunächst mal, überhaupt ein funktionierendes System aufzustellen. Hierfür kannst du auch ruhig eine funktionierende config aus einem Ubuntu/Sabayon/OpenSuse nehmen. Wenn das System mal läuft, kannst du den Kernel immer noch anpassen. So musst du nicht den ganz Aufwand mit dem Chroot machen. Das würde mich persönlich ja unglaublich nerven, wenn man jedes Mal eine Live CD booten und die ganzen Partitionen einbinden muss.

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26.05.2014, 13:04



Ansonsten gilt es wohl zunächst mal, überhaupt ein funktionierendes System aufzustellen. Hierfür kannst du auch ruhig eine funktionierende config aus einem Ubuntu/Sabayon/OpenSuse nehmen. Wenn das System mal läuft, kannst du den Kernel immer noch anpassen. So musst du nicht den ganz Aufwand mit dem Chroot machen. Das würde mich persönlich ja unglaublich nerven, wenn man jedes Mal eine Live CD booten und die ganzen Partitionen einbinden muss.


das nervt mich auch extrem

habe jetzt die .conf von Sabayon genommen und getestet

da kommt noch eine fehlermeldung

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error: file '/grub/i386-pc/ext4.mod' not found
Loading Linux 3.12.13-gentoo...

press any key to continue ...


danach lädt er weiter und ich lande bei der ursprüngliche meldung

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27.05.2014, 21:54

Sorry, aber jetzt mal eine dumme Frage von mir ;)

Du schreibst im ersten Beitrag das du ein 64bit System hast und dieses auch eingestellt hast. Warum kopierst du dann aber den 32bit Kernel?

5. Kompilieren und Installieren

make && make modules_install
cp arch/x86/boot/bzImage /boot/kernel-3.12.13-gentoo


Wenn dem so ist hast du zwar ständig Änderungen an der Konfiguration gemacht, aber dann nie den richtigen Kernel kopiert! Ich würde auch nie versuchen eine andere Konfiguration von einem nicht Gentoo System zu laden. Erstens benutzen die meisten Distributionen einen Ramdisk und laden dort Module nach und dieses hast du nicht. Zweitens Patchen die auch anders was unter Umständen auch Probleme macht.

Mein Rat: Wenn du dir nicht sicher bist nutze Genkernel. Die Chance dass das System dann bootet ist groß. Danach kannst du immer noch einen Eigenen Kernel bauen, hast aber den Stress mit der LiveCDs nicht.
Intel Core2 Quad CPU @ 2.40GHz mit Gentoo/Gnome3

Eigenes Gentoo System auf CD oder USB

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28.05.2014, 08:34

Guten Morgen ihr Lieben

Ich konnte das Problem lösen, indem ich die grub.cfg bearbeitet habe, standardmäßig war da sda1 als Root Pfad eingetragen (was bei meine partition nicht zutreffend war )



jetzt bleibt nur noch die ext4 Meldung die noch gefixt werden soll, kann mir jemanden einen Tipp geben

LG

// Problem gelöst

habe bei der Installation die grub.cfg bearbeitet und "insmod=ext2" in "insmod=ext4" verändert und genau dieser hat diesen Fehler verursacht :rolleyes:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »eric cartman« (28.05.2014, 17:51)