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17.04.2019, 09:16

Neuinstallation auf SSD - Erfahrungsbericht

Hallo zusammen,

gestern habe ich mir eine neue Installation von Gentoo auf einer SSD vorgenommen.

Zuerst habe ich innerhalb einer bestehenden Installation die Basis-Installation durchgeführt.

Bis zur Fertigstellung einschließlich kernel und grub war alles gut.

Dabei habe ich folgende Einstellungen gemacht:
/ - Partition SSD zuerst 30 GB
/usr - Partition HD 20 GB
/var - Partition HD 10 GB

Grund für diese Einrichtung:
Ich wollte die SSD von /usr/portage und /var/tmp als den intensiv genutzten Verzeichnissen
schützen.

Und dann habe ich feststellen können:
Durch die Auslagerung von /usr und /var
war die / - Prtition nur noch von deutlich unter 10 GB belegt.
Diese habe ich also von 30 GB auf 10 GB verkleinert.
Vorteil: so bleibt mir noch Platz für weitere Installationen von Linux-Distributionen.

Die /usr-Partition ist zu 35 bis 51% belegt, allerdings lösche ich nach einem Update das Verzeichnis /usr/portage/distfiles.
Die /var-Partition dagegen ist nur zu etwa 14 % belegt, vor allem bei Updates mal mehr, mal weniger.

Fazit:
Ich bin sehr zufrieden mit dieser Aufteilung, denn so wird die SSD nicht ständig strapaziert, weder bei dieser Installation,
noch bei den zukünftigen Updates.

Wahrscheinlich ist das für viele hier überhaupt nichts Besonderes, weil sie solche Auslagerungen schon längst oder schon immer gemacht haben.

Da ich noch nicht sehr lange mit SSDs arbeite, sind das bei mir noch relativ neue Erkenntnisse und Ausführungen.

Gruß
Manfre