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1

09.04.2003, 19:10

SuSE 8.2 im Vergleich zu Gentoo

Servus,

ich möchte hier mal einen Punkt ansprechen, der mir bei der SuSE 8.2 im Vergleich zu Gentoo besonders aufgefallen ist. Auf meinem Hauptrechner (Athlon XP 1900+, 512 MB RAM) läuft Gentoo. Der Start von Konqueror dauert immer so 1-2 Sekunden, wenns schnell geht. Kann auch mal länger dauern. Der Start von Open Office dauert 4 Sekunden, wenns schnell geht und vorher schonmal gestartet wurde. Jetzt habe ich SuSE 8.2 auf einem Intel Celeron 366 MHz installiert. Der erste Start von Konqueror und OpenOffice dauert etwas, aber danach startet Konqueror in 1-2 Sekunden und OpenOffice auch in 2-4 Sekunden. Dann habe ich SuSE auf dem Rechner installiert, auf dem Gentoo läuft. Hier startet der Konqueror, wenn er bereits gestartet wurde innerhalb von 0,5 Sekunden. Und OpenOffice ist auchnach einem vorherigen Start in wenigen Sekunden startklar. Wenn ich OpenOffice starte und schließe und sofort nochmal starte, dauert auch das nur 2 Sekunden. Wieso? Warum ist SuSE 8.2 beim Programmstart schneller als mein Gentoo? Was hat SuSE, was ich nicht habe? :)

Mike

2

09.04.2003, 21:45

Hmmm...

Tja,

gute frage. Allerdings stellt sich bei mir die nächste. Wie sieht den die Kernelkonfiguration der beiden Systeme aus. Und wie die HDD Parameter usw.
SuSE ist ein rechter Alleskönner. Da wird die Konfiguration standardmäßig optimiert. Auch laut CT ist diese schon recht gut.
Erst wenn alle Parameter gleich sind kannst Du das alles so richtig vergleichen.

Ach ja, was hat SuSE was Gentoo nicht hat. Viele Softwarepakete die du nicht benutzt ;-)

Gruß Borys
Stay tuned...
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"Realität is da wo der Pizzamann herkommt..."

3

09.04.2003, 22:02

Die 8.2 ist Müll !

Schon alleine die Fontdarstellung ist mehr als eine Zumutung !

Dann schmiert der konqueror gerne mal an, und Mozilla 1.2.1 ich wohl nicht mehr so ganz aktuell ?

Schade schade schade ...
- :: AMD XP 2500+ :: Gentoo :: -
www.Unixboard.de - German Linux Community
www.Gentooforum.de - German Gentoo Community

4

09.04.2003, 23:13

Gentoo nur aus Performancegruenden zu betreiben, ist sicherlich auch ein schmaler Ansatz. Der Vorteil liegt fuer mich viel eher bei der relativ leichten Aktualisierbarkeit und Anpassbarkeit des Systems und in der recht guten Dokumentation. Sicher kann man auch ein SuSE System aktuell halten und prinzipiell all das, was mit Gentoo geht auch einstellen, nur ist der Weg von einer Standardinstallation meist nicht so gut dokumentiert.

Ich finde, das du hier Aepfel mit Birnen versuchst zu vergleichen, auf Gentoo hast du immer alle notwendigen Bestandteile zum compilieren bei den Packeten dabei, bei SuSE nicht, da sie erst einmal eine Binary-Distribution ist, gerade bei KDE ist der Anteil der Headerdateien der zusammenhaengenden Bibliotheken und KDE selbst doch recht hoch.

Alex
http://spitfire.homelinux.net/
http://spitfire.spittix.de/

GNU/LinuX mobile Dokumentation

5

10.04.2003, 10:01

Gentoo ist eine Einstellungsgeschichte

Gentoo ist eine Einstelungsgeschichte meiner Meinung nach.
Wie heist es so schön "All of the sudden, Larry the Cow was in control. And he liked it".

Gruß Borys
Stay tuned...
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"Realität is da wo der Pizzamann herkommt..."

6

16.04.2003, 21:58

SuSE 8.2 mag ja ganz schön sein für den Anfänger, aber spätestens, wenn du die erste Änderung in COnfigdatein selbst machst und YaST sie dir a. wieder verändert oder sie b. noch schlimmer komplett zerschießt und dabei noch den Rest des Systems zerschießt, weißt du wieso du Gentoo nimmst (ist mir passiert)